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Wichtige Sehenswürdigkeit auf Bali: Pura Ulun Danu am Bratansee -
Kunstvoll angelegte Reisterrassen -
Der eigenartige Kecak-Tanz, nur von Männern aufgeführt
Einige der Sehenswürdigkeiten auf Bali
Bali bietet mehr als nur Strände! Entdecken Sie die Magie Balis, nicht umsonst wird Bali auch die Insel der Götter und Dämonen genannt. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf Bali, kunstvolle Reisterrassen, mystische Tempel und imposante Vulkanlandschaften gilt es zu Entdecken.
Reisterrassen: Ein wunderschönes Landschaftsbild auf Bali sind die kunstvoll angelegten Reisterassen. In mühsamer Arbeit wurden Terrassen an den Hängen aufgebaut, um waagrechte Flächen für den Reisanbau zu erhalten. Je nach Jahreszeit sind die Terrassen unterschiedlich anzuschauen: frisch angepflanzt, am Wachsen, abgeerntet. Besonders schöne Reisterrassen gibt es in der Region Jatiluwih an den Ausläufern des Berges Batukau, in der Region Tabanan beim Dorf Blimbing, an der Strasse von der Nordküste bei Seririt Richtung Inselinneres beim Dorf Busungbiu und im Osten der Insel hinter Tirtagangga Richtung Ahmed an den Ausläufern des Gunung Agung.
Uluwatu Tempel: Tempelanlage, die hoch oben auf den Klippen thront, auf der Halbinsel Bukit Badang im Süden von Bali. Die Balinesen erbitten hier Schutz vor den Meeresgottheiten und Dämonen. Das Tempel-Innerste ist nicht zugänglich für Nicht-Hindus. Schöne Aussicht. Viele Affen sind hier zu finden (Vorsicht, sie stibitzen gerne!). Nebenan wird in einem offenen Amphitheater an einigen Abenden der bekannte Kecak-Tanz, aufgeführt, den nur Männer darbieten.
Tannah Lot Tempel: Wohl einer der vielfotografierten Tempel, der auf einem Felsen thront, umgeben von tosendem Meer. Das Heiligtum mit seinen strohgedeckten Schreinen ist den Meeresgottheiten geweiht. Mit Opfergaben wollen Gläubige die Dämonen und Geister der Meere besänftigen, damit sie nicht die Welt bedrohen. Besonders romantisch zur Sonnenuntergangszeit. Schöner Blick auf den Tempel von den Terrassenlokalen etwas oberhalb.
Besakih Tempel: Wichtigstes hinduistisches Heiligtum auf Bali und bekannte Pilgerstätte der Balinesen. Ein riesiger Tempelkomplex, der aus etwa 200 Bauwerken besteht, Tempel, Tempeltürme, Altäre, Schreine, Tempelhöfe, Statuen… Alle wichtigen Familien und Dorfgemeinschaften besitzen hier ihre eigenen Schreine. Die Anlage ist terrassenförmig an den Hang des Götterberges und Vulkans Gunung Augung gebaut, auf ca. 950 m Höhe.
Batur-Vulkan und Batur-See: Der Mount Batur, ein noch aktiver Vulkan mit 1771 m, wird von den Balinesen als zweitwichtigster Berg und als Göttersitz verehrt. Der Berg ist kahl, mit Lavafeldern. Im grossen Kraterbecken (10 x 14 km - somit eines der grössten Kraterbecken der Welt) liegt halbmondförmig der ca. 90 m tiefe Batursee. Einen schönen Blick auf Vulkan und See geniesst man vom Dorf Penelokan auf 1450 m. In der Nähe liegt der aus schwarzem Lavagestein erbaute Tempel Pura Ulun Batur mit seinen 9 Tempelchen.
Kerta Gosa Gerichtshalle: In der Gerichtshalle Kerta Gosa tagte einst das Oberste Gericht der Insel. Interessante Deckenmalereien, die einem zeigen sollen, dass die Guten in den Himmel und die Bösen in die Hölle kommen. Auch schöne Malereien findet man im nebenan innerhalb eines Lotus Teiches gelegenen Versammlungsraum Bale Kembang.
Goa Gajah-Elefantenhöhle: Die Höhle wurde wohl schon in alter Zeit (11.Jh.) als Einsiedelei für Mönche benützt. Durch das Maul des grossen Steinmonsters mit Glubschaugen gelangt man ins Innere, wo man eine Statue des Elefantengottes Ganesha und einen Shiva-Lingam (Phallus) sieht. Vor der Höhle befindet sich ein Wasserheiligtum. Ein Treppenpfad führt ins unterhalb liegende Flusstal, auch dort sind Schreine und Buddhastatuen zu finden.
Goa Lawah Fledermaushöhle: Bekanntes Heiligtum mit einer Grotte, wo Tausende von Fledermäusen wohnen. Die Fledermäuse werden von den Balinesen als heilig verehrt, ebenso verehren sie mythologische Schlangen, wobei echte Schlangen in der Grotte hausen sollen. Um das Grottenheiligtum herum stehen weitere Tempeltürmchen und Schreine. Der Geruch (und der Dreck) der Fledermäuse ist allgegenwärtig.
Bratan-See und Ulu Danu Tempel: Der Bratansee liegt inmitten der Caldera eines erloschenen Vulkans, umgeben von grandioser Landschaft und dem 2020 m hohen Gunung Bratan. Der See gilt als heilig, er steht unter dem Schutz der Göttin der Bergseen. Von hier aus werden zahlreiche Reisfelder bewässert. Am Westufer liegt die malerische Tempelanlage Pura Ulun Danu, der Göttin Dewi Danu, der Göttin der Flüsse und Seen, geweiht. Es kommen viele Reisbauern hierher, um Opfer zu bringen und um eine gute Ernte zu bitten. Besonders fotogen sind die zwei Tempeltürme, die aus dem Wasser aufragen – ein Postkartenmotiv!
Taman Ayun Tempel in Mengwi: Die zweitgrösste Tempelanlage auf Bali. Übersetzt heisst Taman Ayun schwimmender Garten – passend, denn der Tempel ist umgeben von einem Wasserkanal mit Seerosen und Lotusblüten. Das Tempelinnerste ist nicht zugänglich für Nicht-Hindus. Aber vom Trommelturm nach dem Eingang hat man einen schönen Blick auf die Anlage. Und man kann um den Tempel aus dem 17. Jh. herumgehen und so den Reichstempel mit seinen aufsteigenden Terrassen und den vielen Tempeltürmen (=mehrus) bewundern.
Affenwald in Ubud: Der Monkey Forest liegt an oberen Ende der Monkey Forest Road und ist ein Affenwald, wo die Tiere frei herumlaufen. Eintrittsgebühr ca. IDR 20'000, offen von 8.30 bis 18 Uhr. Der Wald ist ein Hain, der den Balinesen als heilig gilt, in ihm findet man auch 3 Tempel aus dem 14. Jh, den Beiji Tempel (Wasserheiligtumtempel), den Pura Dalem Agung Padang Tegal-Tempel und den Pura Prajapati-Tempel (Begräbnistempel). Im Wald findet man riesige Banyan-Trees mit ihren Luftwurzeln. Die Affen sind Makaken-Affen, etwa 300 Tiere sollen im Park leben.
Markt von Ubud: Sehr lebhafter Markt, am Ende der Monkey Forest-Strasse gegenüber des Tourist Offices gelegen. Eine Hülle und Fülle auf kleinem Raum, in den Hallen und draussen: Gewürze, Schmuck, Sarongs, Korbwaren, Wellnessprodukte, Schuhe, Kleider, Souvenirs, Räucherstäbchen, Krimskrams, aber auch Lebensmittel, Obst und Gemüse,… Feilschen gehört dazu. Sehr interessant ist auch der Tempel neben dem Markt, wo die Leute hinkommen, ihre Opfergaben bringen, die Geister besänftigen und um gute Geschäfte bitten. Eine fast mystische Atmosphäre.
Puri Saren: Der alte Palast, eine der wichtigen Sehenswürdigkeiten in Ubud. Gegenüber des Touristoffices und des Marktes gelegen. Hier werden oft Zeremonien, Prozessionen und Feierlichkeiten vorbereitet und abends Tanzdarbietungen aufgeführt. Es gibt mehrere Schreine, Pavillons, Statuen. Nicht alle Bereiche sind zugänglich. Hübsch anzusehen sind die mit Stoffbändern eingekleideten Statuen mit ihren farbigen Schirmchen.
Penglipuran: Ein traditionelles Dorf aus dem 16. Jh, mit dem typischen Dorfbild und dem überlieferten Aufbau der Häuser und der Dorfgemeinschaft (Eingänge, Schreine, Versammlungshalle, Tempel). Alles hat seine Regelung und Symbolik. Ein Mäuerchen gleich beim Eingang soll zum Beispiel böse Geister verwirren und davon abhalten, ins Haus zu gelangen. Eine Tafel am Haus gibt an, wie viele Personen hier wohnen.
Mount Batur: Gunung Batur (1717 m hoch) gilt als Göttersitz und zählt mit dem Gunung Agung (3142 m) zu den wichtigsten Vulkanen auf Bali. Durch ihre mineralhaltigen Aschen schenken sie der Insel Fruchtbarkeit. Die Balinesen verehren Gunung Batur als zweitheiligsten Berg der Insel. Die Hänge des noch aktiven Vulkans sind bedeckt mit dunkeln Lavafeldern, die sich weit in den Calderakessel herabziehen. Dort breitet sich der gleichnamige See Batur aus. Vom Dorf Penelokan geniesst man bei guter Sicht einen herrlichen Ausblick auf den imposanten Vulkan.
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